Bei der Schichtmethode handelt es sich um eine passive Korrosionsschutzverfahren.
Die Schicht trennt die metallischen Oberflächen von den aggressiven Medien, wie Feuchte, Salze, Säuren.
Es werden folgende Korrosionsschutz medien verwendet:
Lösungsmittelhaltige |
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Korrosionsschutz auf Wasserbasis |
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Korrosionsschutzöle / Korrosionsschutz ohne Lösungsmittel |
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Korrosionsschutz Tauchwachse |
Korrosionsinhibitoren
Im allgemeinen werden die Korrosionsinhibitoren nach ihrer Wirkung auf die jeweilige Reaktion in drei Gruppen eingeteilt.
1. Anodisch Inhibitoren
Hier wird das Inhibitormolekül an der Metalloberfläche durch Chemiesorbtion Gebunden und bildet einen dünnen Korrosionsschutzz.B. Chromat, Nitrit u.s.w.
2. Kathodisch Inhibitoren
Hier wird ein metalleigener Korrosionsschutzfilm aus Metall oder Metalloxiden gebildet.
z.B. verzinken, verchromen
3. Chemische Inhibitoren
Hier reagieren die Inhibitoren mit den potentiell korrosiven Substanzen im Wasser.
z.B. Inhibitoren in Kesselwässern
All diese Mechanismen und Inhibitoren sind in der Funkenerosion, auf Grund ihrer besonderen Wasserqualität, nicht einsetzbar.
Wasser in der Funkenerosion soll frei von Salzen sein und einen möglichst geringen Leitwert aufweisen.
Aus diesen Gründen müssen wir die Gruppen der Korrosionsschutz - inhibitoren um zwei Gruppen erweitern.
4. Mechanisch Inhibitoren
Bei Anwendung dieser Inhibitoren und Korrosionschutzmittel wird das Werkstück mechanisch durch einen Oberflächenfilm geschützt.
ZET-corr ist ein hochwertiges Korrosionsschutzmittel für Eisen, Stahl und metallische Werkstoffe aller Art. Es schützt selbst in aggressiver Atmosphäre blanke und hochglanzpolierte Oberflächen für sehr lange Zeit. Durch das Auftrages mehrerer Korrosionsschutz Schichten übereinander kann die Schutzwirkung gesteigert werden. Durch seine weichfettartige Konsistenz sowie die Verwendung spezieller Haftadditive läuft ZET-corr extra an senkrechten Flächen nicht ab.
Einsatz in Drahterodiersystemen
ZET-corr erfüllt die hohen Anforderungen an den Korrosiosschutz von Werkstücken in Drahterodiersystemen sowohl bei koaxial schneidenden Maschinen als auch in Wasserbadmaschinen. Werkstücke Können sicher vor Korrosion geschützt werden. Lediglich im direkten Schnitt- bzw. Wasserstrahlbereich wird der Korrosionsschutzfilm durch die hohe Temperatur im Funkenbogen bzw. den hohen Wasserdruck zerstört.
ZET-corr ist nicht wasserlöslich; somit kommt es zu keinerlei Belastung der Filter oder des Deionisierharzes.
Das ZET-corr Korrosionsschutzöl dient als Zwischenkonservierer für Metalloberflächen, das durch die gute Kriechfähigkeit in jeden Zwischenraum fließt und durch die hochwirksamen Additive vor Korrosion schützt. Bei überdachter Außenlagerung können die Metallteile bis zu 3 Monate und bei Innenlagerung bis zu 9 Monate ohne Rostbildung gelagert werden.
Korrosion – Korrosionsschutz Eine Herausforderung
Leider sind viele Werkstoffe, die wir täglich benutzen, als chemisch nicht stabil anzusehen. Deshalb werden Metalle mit einer gewissen Geschwindigkeit aufgelöst, wobei ein höheres Entropieniveau erreicht wird. Daher ist Korrosion ein unvermeidlicher Effekt, der durch chemisch-physikalische Gesetze bestimmt wird. Korrosion gehört zu den schädlichsten und zerstörend wirkenden chemischen Phänomenen, die unsere Anlagen und Maschinen betreffen. Studien der letzten Zeit zeigten, dass sich die Kosten für den volkswirtschaftlichen Verlust durch Korrosion weltweit im Jahr 2000 auf ca. 180 Milliarden Dollar beliefen. Man kann also davon ausgehen, dass 4-5 % des Bruttosozialprodukts der USA und anderer Industrienationen aufgebraucht werden, um den Verlust, der durch Korrosion entsteht, auszugleichen. Ähnlich hoch ist der Prozentsatz in den anderen industrialisierten Ländern.
Daneben kann Korrosion an Anlagen, Maschinen oder technischem Gerät Menschenleben gefährden oder sogar zu tödlichen Unfällen führen. Die Studien zeigen außerdem, dass ad hoc 15% der Kosten gesenkt werden könnten, wenn man nur das heutige verfügbare Wissen über den Verlauf und die Kontrolle der Korrosion anwenden würde.
Ein anderer wichtiger Aspekt ist die nachhaltige Behandlung knapper Rohstoffe. Zum Beispiel sind Nickel und Molybdän, die am häufigsten verwendeten Legierungselemente in korrosionsbeständigen Legierungen, sehr teuer und knapp. Der überlegte Einsatz dieser Metalle kann helfen, Kosten einzusparen. Eine Reihe von Forschungsarbeiten des DN-Instituts haben aufgezeigt, dass z.B. hoch nickelhaltige Nickelbasislegierungen durch kostengünstigere austenitisch-ferritische Edelstähle oder durch 6Mo-Austenite substituiert werden können.
Neue Legierungen, neuartige Beschichtungen und Auftragschweißungen müssen zuerst ihre Leistungsfähigkeit beweisen. Die DN-GmbH ist hierbei sowohl bei der Entwicklung als auch der Verifizierung ihrer Eigenschaften tätig. Sämtliche konservative und innovative Prüfmöglichkeiten, auch zur Untersuchung von CFK, CFC oder auch pulvermetallurgischen HIP- Werkstoffen stehen hierzu zur Verfügung.
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Als Korrosionsschutz bezeichnet man Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden, die durch Korrosion an metallischen Bauteilen hervorgerufen werden können. Da eine absolute Korrosionsbeständigkeit nicht hergestellt werden kann, zielen die ergriffenen Schutzmaßnahmen im allgemeinen darauf, die Geschwindigkeit des korrosiven Angriffs so weit zu verringern, dass eine Schädigung des Bauteils während seiner Lebensdauer vermieden wird.